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Tailaafsetzn (das)  / 
Tailaafsetzn (das)
Telleraufsetzen. Hochzeitsbrauch im OM. In vorgerückter Stunde erfolgte das Tailaafsetzn, um für die Musik Geld zu sammeln. Der Brautweiser singt jeden Hochzeitsgast mit passenden Reimen an, die er meist im Stegreif dichtet. Dem vorgehaltenen Teller wird nach der Spende ein zweiter Teller aufgesetzt. Mit der größten Ausdauer singt der Brautweiser die ordinärsten G´stanzln, so lange, bis der Gast resigniert und in die Tasche greift, um Geld für einen Doppelliter Bier oder eine Flasche Wein zu spenden (Kollerschlag)

Quelle: Otto Milfait "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch". Band 2 (S. 343)
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Tram (der)  / 
Tram (der)
1. dicker Balken, Kantholz 2. Traum

Quelle: Otto Milfait "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch". Band 2 (S. 354)
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Tratt (die)  / 
Tratt (die)
Brache, brachliegender Ackerboden

Quelle: Otto Milfait "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch". Band 2 (S. 354)
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Trau (der)  / 
Trau (der)
Sarg

Quelle: Otto Milfait "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch". Band 2 (S. 355)
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treama  / 
treama
lästig reden

Quelle: Otto Milfait "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch". Band 2 (S. 355)
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Troadkåstn (der)  / 
Troadkåstn (der)
Getreidespeicher, einstöckig, ganz aus Holz gebaut, er stand wegen der Brandgefahr meist abseits des Bauernhofes. Darüberhinaus gab es die herrschaftlichen Zehentkasten. Sie dienten als Sammelstelle für den Zehent, der von den Untertanen abgeliefert werden mußte. Es gibt im UM heute heute noch wenige solche Zehentkasten aus dem 15. Jhdt. (Ortschaft Sperrbühel Gemd. Windhaag, in Fünfling, Gemd. St. Oswald b. Fr. und in Dürnberg Gemd. St. Leonhard b. Fr. und in Hadersdorf Gemd. Alberndorf). Hier gilt ein besonderer Dank den Besitzern dieser denkwürdigen Zeugen der Vergangenheit, dafür, daß sie uns erhalten geblieben sind. Möge das Bundesdenkmalamt endlich auch tätig werden und für die Unterschutzstellung dieser Zehentkasten Sorge tragen.

Quelle: Otto Milfait "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch". Band 2 (S. 357)
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Trog (der)  / 
Trog (der)
Futterbehälter, früher aus Stein gemeißelt

Quelle: Otto Milfait "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch". Band 2 (S. 357)
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Tuscha (der)  / 
Tuscha (der)
ein lauter, starker Knall

Quelle: Otto Milfait "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch". Band 2 (S. 359)
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Vorerst haben wir das Wörterbuch für Sie bereit gestellt.Es dient der Erörterung und dem vergleich vorwiegend mundartlicher Ausdrücke.
Die Sprichwörtersammlung mit Erörterung bzw. geschichtlichen
Hintergrund ist in Arbeit.

 

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