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Regionalkultur: Aktuelles / Veranstaltungen

Regionalkultur im Internet

   
www.genussland.at  

LENTOS Kunstmuseum Linz: INES DOUJAK SALE (Ausstellung von 2. Februar bis 21. Mai 2018)
LENTOS Kunstmuseum Linz: 1918 – Klimt · Moser · Schiele Gesammelte Schönheiten (Ausstellung von 16. Februar bis 21. Mai 2018 )

Nordico Stadtmuseum Linz: STADTOASEN Linzer Gärten, Plätze und Parks (Ausstellung von 23. März bis 9. Sept. 2018)
Nordico Stadtmuseum Linz: APHRODITE Eine Bestandsaufnahme ab 23. März 2018

Linz, Biologiezentrum: Ausstellung "FLECHTEN – Farbe, Gift & Medizin" von 04. Nov. 2016 bis 01. Mai. 2018
Kubin-Haus Zwickledt: Ausstellung "Stückwerk" Monika Migl Frühling, Stefan Malicky – Zeichnungen / Installation. Ausstellungsbeginn: 25. Aug. 2017
Linz-Oed: Ausstellung Haide Hattmannsdorfer „Flanieren mit Pinsel und Farbe“ im Volkshaus Keferfeld-Oed (von 9. bis 25. November 2017)
Freistadt, Mühlviertler Schlossmuseum: Ausstellungsserie: HART AN DER GRENZE. Ausstellung von 14. April 2018 bis 26. Oktober 2018
Freistadt, Mühlviertler Schlossmuseum: 1. Teil: 1918 Neue Grenze: Österreich – Tschechoslowakei – Begrenzen: Zwei neue Staaten, eine Grenze (Ausstellung von 14. April 2018 bis 27. Mai 2018)

Linz, Landesgalerie: Wiedereröffnung Kubin-Kabinett „Alfred Kubin – Meilensteine seines Schaffens“
Schenkenfelden, Krämereimuseum Gerstlhaus: Klavierabend Bernhard Pötsch – „Im Reich der Fantasie“ am 28. und 29. April 2018
Pramet: Veranstaltungsprogramm 2017 vom Kulturhaus Stelzhamermuseum Pramet
Radio FRO – RADIO FÜR SENIOREN, Programm September 2017
Linz, Theater Phönix: Veranstaltungsprogramm Mai, Juni 2018
Wien, Österr. Museum für Volkskunde: TESTIMONY - TRUTH OR POLITICS. Formen der Erinnerung an die Jugoslawien-Kriege (Ausstellung von 13. April bis 30. Sept. 2018)
Linz: Veranstaltungen im StifterHaus – Mai 2018
Galerie der Stadt Traun: STILLE SEHEN, Ernest Stierschneider Landschaftsfotografie (Ausstellung von 13. September bis 15. Oktober 2017)
FOTO-WORKSHOP zur Ausstellung. "Einblicke in die Landschaftsfotografie" am Sa., 16. September 2017 von 9:00-12:00 Uhr
Galerie der Stadt Traun: Walter Trahmud "... über das Sichtbare hinaus". Acryl- und Öl auf Leinwand (Ausstellung von 18. Okt. bis 26. Nov. 2017)
Galerie der Stadt Traun: Markus Anton Huber, Zeichnung. Peter Paszkiewicz, Skulptur. (Ausstellung von 29. Nov. 2017 bis 7. Jän. 2018)

Schloss Traun - Raum der Kunst: KUNST ohne GRENZEN, Mitgliederausstellung. Acryl- und Ölmalerei, Aquarell, Grafik, Foto, Keramik, Skulptur und Schmuck (Ausstellung von 6. Sept. bis 1. Okt. 2017)
Schloss Traun – Raum der Kunst: Evangelische Pfarre Traun "Reformation durch neue Bilder". Werke eines Kunstwettbewerbes in vielfältigen künstlerischen Techniken (Ausstellung von 11. Okt.bis 5. Nov. 2017)
Schloss Traun – Raum der Kunst: Kulturforum Traun "40 Jahr-Jubiläum" Kunst und Wein. Weinetiketten-Wettbewerb für zwei Jubiläumsweine des Winzers Eschlböck mit Weinverkostung (Ausstellung von 9. bis 26. November 2017)

Kulturpark Traun: Veranstaltungen im Schloss Traun und im Kulturhaus spinnerei im November/Dezemberr 2017
"Museum des Monats" – August 2009: "WunderWeltWald" in der Böhmerwaldarena Ulrichsberg
Start des Netzwerks "Oberösterreich International"
www.ooe-international.at
"Alte Gartenpflanzen neu entdeckt" zweite Auflage und "Heimische Gartenpflanzen" (2 Broschüren über Gärten und Gartenpflanzen)
Verleihung des Walter-Deutsch-Preis 2008 an Volker Derschmidt
Scala Humana zum 5. Mal verliehen. Verleihung des Preises an Prof. Käthe Recheis
"Oberösterr. Landesarchiv Neu - Vergangenheit hat Zukunft" - Historische Dokumente und Daten für die Allgemeinheit.



Angela Bulloch, Night Sky: Aquarius Pegasus. 12, 2012 Courtesy die Künstlerin, Esther Schipper, Berlin und Simon Lee Gallery London/Hong KongLENTOS Kunstmuseum Linz
INES DOUJAK SALE
Ausstellung von 2. Februar bis 21. Mai 2018


Der Große Saal des LENTOS wird zum Fashion Store! In acht unterschiedlich gestalteten Pop-Up-Stores präsentiert die österreichische Künstlerin Ines Doujak ihre ausgefallenen Modekollektionen. Der Ausstellungsraum wird dabei zur Umkleidekabine: Berühren, Anprobieren und Fotografieren erwünscht. Den Glamour der Modewelt auf- und angreifend, sind Doujaks Arbeiten geprägt von widerständigen Kämpfen aber auch von Schönheit. Die Künstlerin bringt die ausbeuterischen Strukturen, Geschlechter- und Klassenordnungen von Haute Couture und Massenkleidung ins Spiel und lässt die Grenzen zwischen Fashion- Statement und Kunstwerk verschwimmen.
Es geht um TextilarbeiterInnen die in Fabriken verbrennen, das Burnout von NiedriglohnarbeiterInnen, schmutzige Geheimnisse, Tier- und Menschenhäute, Karneval und Maskerade, Drogen und Krieg sowie den Teufel höchstpersönlich. Die Motive und Themen sind den Textilien als Trägermaterial direkt eingeschrieben. Stoffe, Schnitte, Kleider und Accessoires, aber auch Texte, Publikationen, Objekte, Videos sowie Tanz- und Musikstücke handeln von den Beziehungen zwischen Mode, Kolonialismus und globalisierten Produktionsverhältnissen.
Teile der sich ständig weiterentwickelnden Modekollektion waren bereits in Stuttgart im Württembergischen Kunstverein (Not Dressed for Conquering) und in Krakau im Bunkier Sztuki Gallery of Contemporary Art (Masterless Voices) zu sehen.

Ines Doujak, geboren 1959 in Klagenfurt, studierte an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Die Künstlerin untersucht mit ihren konzeptuellen Arbeiten neben der Modeindustrie auch Stereotypen in Bezug auf Geschlechterrollen und Rassismus.
Kuratorin: Hemma Schmutz



Angela Bulloch, Night Sky: Aquarius Pegasus. 12, 2012 Courtesy die Künstlerin, Esther Schipper, Berlin und Simon Lee Gallery London/Hong KongLENTOS Kunstmuseum Linz
1918 – Klimt · Moser · Schiele Gesammelte Schönheiten
16. Februar bis 21. Mai 2018


Das Jahr 1918 bedeutet für die österreichische Kunst einen tiefen Einschnitt: Durch den Tod von Gustav Klimt (6.2.1918), Koloman Moser (18.10.1918) und Egon Schiele (31.10.1918) verlor die Wiener Avantgarde innerhalb weniger Monate drei ihrer genialsten Vertreter. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges waren nicht nur das deutsche Kaiserreich und die österreichisch-ungarische Monarchie erloschen, auch das Ende der Kunst als dekorative, heilende Kraft war besiegelt.
Die repräsentative, auf mehreren Ebenen gestaltete Ausstellung gewährt neue, spannende Einblicke in die Sammlungen von LENTOS, NORDICO und Oberösterreichischem Landesmuseum und deren permanente wissenschaftliche Erforschung. Klimt, Schiele und Moser prägten die Kunst in Wien um 1900 nachhaltig. Rund 75 Meisterwerke der Grafik und Malerei dieser weltberühmten Vertreter der Wiener Moderne werden unter verschiedenen Aspekten beleuchtet. Wir stellen interessante Fragen zu oft rätselhaften Biografien der Porträtierten, komplexen Provenienzen oder zur Restaurierung und bieten neue kunsthistorische Erkenntnisse anlässlich des 100. Todestages dieser Ikonen der österreichischen Kunstgeschichte.

Die kostbarsten Bestände der städtischen Museen, LENTOS und NORDICO, sowie des Oberösterreichischen Landesmuseums, ergänzt durch Leihgaben aus Privatbesitz, erstmals vereint – drei Sammlungen, eine Ausstellung!
Eine Ausstellung im LENTOS Kunstmuseum Linz in Kooperation mit dem Oberösterreichischen Landesmuseum.





LENTOS Kunstmuseum Linz
Ernst-Koref-Promenade 1
A-4021 Linz
www.lentos.at

Foto oben: Looter, Ausstellungsansicht Masterless Voices, Bunkier Sztuki Gallery of Contemporary Art in Krakau, 2017, Foto: Studio FilmLOVE

Foto unten: Egon Schiele, Weiblicher Rückenakt, 1917 Oö. Landesmuseum











Erste Fahrradservicestation in Linz am NORDICO VorplatzNORDICO Stadtmuseum Linz
STADTOASEN Linzer Gärten, Plätze und Parks
Ausstellung von 23. März bis 9. September 2018


Wieviel Grün braucht eine Stadt? Wo gibt es die interessantesten Plätze in Linz? Welche Geschichten gibt es über die städtischen Parks zu erzählen? Mit einem verhältnismäßig hohen Grünanteil bietet Linz vielfältige Flächen mit unterschiedlichstem Angebot: Man triff t sich zum Sporteln oder zum Plaudern, in der Mittagspause bietet die Parkbank Platz für einen Imbiss und vielleicht sogar ein Nickerchen. Einige suchen die Einsamkeit, andere die Gesellschaft und manche wohnen auch dort: Stadtoase und Lebensraum, sozialer Treffpunkt und Zufluchtsort, Spielplatz und Ruhestätte.
Linz ist eine wachsende Stadt. In den letzten 15 Jahren stieg die Stadtbevölkerung um mehr als 10%. Der Stadtraum liegt im Spannungsfeld zwischen Erweiterung und Verdichtung. Umso wichtiger wird es, Freiräume für zukünftige Generationen zu sichern. Zugleich befi nden wir uns im Anthropozän, einer neuen geologischen Epoche, die von den Auswirkungen menschlichen Handelns geformt wird und klimatische Veränderungen mit sich bringt. Es gilt, sich mit diesen Herausforderungen auseinanderzusetzen.
Die Ausstellung begibt sich auf die Spuren der Linzer Freiräume und fächert historische Fakten, malerische Ansichten, aktuelle Tendenzen und Zukunftsvisionen der Linzer Gärten, Plätze und Parks auf. Neben großen und geschichtsträchtigen Orten wie etwa dem Volksgarten werden auch kleinere und unbekanntere Plätze in den Fokus gerückt.

Mit Werken von folgenden KünstlerInnen / FotografInnen:
Leo Adler • Hilary Allen • Werner Augustiner • Vanja Bucan • Helene Clodi-Titze • Pavlos Dionyssopoulos • Sepp Dreissinger • Rupert Falkner • Gregor Graf • Heinz Großkopf • Karl Hauk • Karl Hayd • Max Himsl • Myong Ho Lee • Egon Hofmann • Franz Hubmann • Peter Huemer • Markus Jeschaunig • Anton Kehrer • Leopold Kessler • Andrea Klösch • Oskar Kokoschka • Maximilian Koller • Andrea Lehmann • Anton Lehmden • Erich Lessing • Anton Lutz • Josef Mayer • Franz Michalek • Johann Maria Monsorno • Ferdinand Nenning • Anton Franz Obojes • Erwin Rachbauer • Johann Baptist Reiter • László Révész • Adelheid Rumetshofer • Ludwig Schwarzer • Katja Seifert • Rudolf Steinbüchler • Wilhelm Trübner • Georg Matthäus Vischer • Ferdinand Weeser-Krell • Hans Wöhrl • Hans Wunder
Erste Fahrradservicestation in Linz am NORDICO Vorplatz


Nordico Stadtmuseum Linz
APHRODITE
Eine Bestandsaufnahme ab 23. März 2018


1910 vermachen Ludwig Hatschek und seine Frau Rosa die von ihnen angelegte Bauernbergparkanlage der Stadt Linz. Im Jahr 1913 erwirbt Hatschek für den Park einen Säulentempel inklusive eines mittig stehenden Sockels. Wie andere historische Vorbilder bleibt dieser nach seiner Aufstellung zunächst leer. 1941 beauftragt Adolf Hitler den Mecklenburger Bildhauer Wilhelm Wandschneider mit einem Abguss einer Aphrodite-Statue. Auf Wunsch und als Geschenk des „Führers“ wird diese 1942 im Säulentempel am Bauernberg aufgestellte „Führergeschenk“ soll eine klare Ablehnung erfahren. Die Vorgangsweise führt zu einer öffentlichen Diskussion über den Umgang mit dem NS-Erbe, für das die Aphrodite zum Symbol wird. Auf Basis eines Gemeinderatsbeschlusses wird die Statue nun historisch kontextualisiert im NORDICO Stadtmuseum präsentiert.
Der Sockel (2008 ebenfalls entfernt) wird mit einer erläuternden Tafel wieder im Säulentempel am Bauernberg aufgestellt.



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NORDICO Stadtmuseum Linz,
A-4020 Linz, Dametzstraße 23
Tel: +43(0)732.7070.1901
www.nordico.at


Foto oben: Grafikdesign Nina Bammer

Foto unten: Wilhelm Wandschneider, Aphrodite, 1941, NORDICO Stadtmuseum Linz, Foto: Norber Artner


Biologiezentrum LInz: FlechtenLinz, Biologiezentrum
FLECHTEN – Farbe, Gift & Medizin
Ausstellung von 4. November 2016 bis 1. Mai 2018


Flechten – so scheint es – gibt es überall, ob vor unserer Haustür oder in den extremsten klimatischen Lebensräumen. Erforschen Sie die Farben, Strukturen und Formen mit der die Flechten eine Vielzahl an Oberflächen verzieren. Was sind Flechten, wie und wo leben sie, welche Rolle spielen sie in der Natur und für den Menschen? All diesen Fragen geht die Ausstellung auf den Grund.

Biologiezentrum Linz/Dornach
J. W. Klein-Straße 73, 4040 Linz
Telefon: +43-732/75 97 33, bio-linz@landesmuseum.at; www.biologiezentrum.at

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Biologiezentrum Linz
J.-W.-Klein-Straße 73, A-4040 Linz
Telefon: +43-732/75 97 33-10
www.biologiezentrum.at

Führungen und Workshops nach Vereinbarung ab einer Gruppengröße von 8 Personen
Anmeldung und Information:
+43-732/7720-52101 oder bio.portier@landesmuseum.at

Das ausführliche Programm finden Sie auf unserer Homepage www.biologiezentrum.at.

Foto: Antarktische Flechtengesellschaft mit Candelariella murrayi
Bildquelle: Hans-Peter Reinthaler


Ausstellung "Stückwerk" Monika Migl Frühling, Stefan Malicky_Zeichnungen / InstallationKubin-Haus Zwickledt: Ausstellung "Stückwerk"
Monika Migl Frühling, Stefan Malicky_Zeichnungen / Installation
im Kubin-Haus Zwickledt
Ausstellungsbeginn: Fr, 25. August 2017


Die Arbeiten von Monika Migl Frühling thematisieren vordergründig Kubins problematische Eindrücke und Vorstellungen von Frauen. Mitten im Raum hängend werden „ausgeschnittene“ Zeichnungen auf Papier, Frauendarstellungen unterschiedlichster Art, bis zu ca. 120 cm hoch, installiert. Aber eigentlich sind es Bilder von Frauen aus den Vorstellungen / Erfahrungen der Künstlerin selbst.
Die Zeichnungen sind eine Weiterführung der Arbeiten zur Kubinmappe, die 2009 vom Oberösterreichischen Kunstverein herausgegeben wurde.
Zusätzlich werden von Monika Migl Frühling Comic-Zeichnungen, die dieses unterschiedliche Sehen thematisieren ebenfalls präsentiert.

Ausstellung von Zeichnungen; Es ist sicher schön gesagt, dass im Werk von Stefan Malicky Analogien zum Werk von Alfred Kubin ausfindig gemacht werden können. Figuren und Wesen bevölkern die Zeichnungen der beiden Künstler gleichermaßen. Bei Kubin tendiert alles ins Unheimliche. Malicky überlaÅNsst Transvestiten und anderen eigenwilligen Wesen und manchmal nur Gekritzel die Bühne für eine Nachwelt. Immer wieder findet Malicky nach Abstechern in diverse Kunstbereiche zur Zeichnung im kleinen Format zurück.nachoben


KUBIN-HAUS ZWICKLEDT
Zwickledt 7, A-4783 Wernstein am Inn
Tel. +43 (0)7713 / 66 03
kubinhaus@landesmuseum.at

Bild oben: Stefan Malicky, 2016 © Stefan Malicky
Bild unten: Kubin, 2016 © Monika Migl

 


Freistadt, Mühlviertler Schlossmuseum Ausstellung Astrid Esslinger: „Strichcode Sklaven – ein Handgepäckprojekt"Freistadt, Mühlviertler Schlossmuseum
Ausstellungsserie: HART AN DER GRENZE
Ausstellung von 14. April 2018 bis 26. Oktober 2018

Die Bewohner des Mühlviertels lebten mehr als 800 Jahre “Hart an der Grenze”. Dies ist sowohl gesellschaftlich wie auch wirtschaftlich zu verstehen. Das Mühlviertel und Südböhmen waren Ungunstlagen in vielerlei Hinsicht: vorherrschend waren die Randlage, die Höhenlage und die Transitlage. Das alles wurde im Lauf der Geschichte zu einem Markenzeichen für Landschaft und Bewohner. Diese topografischen Gegebenheiten beeinflussten auch wesentlich die Geschichte dieser beiden Landstriche. Eine Zuspitzung und Kulminierung erfolgte im 20. Jahrhundert. Schlag auf Schlag änderte sich der Charakter der Grenze, der reale Zustand, Grenzbalken senkten und hoben sich. Die Bewohner des Mühlviertels und Südböhmens waren nur Statisten und hatten kaum Möglichkeiten, Einfluss zu nehmen. Die große Weltgeschichte hat die Mikrogeschichte südlich und nördlich des Böhmerwaldes stark geprägt.  
1526 übernahm das Haus Habsburg die Herrschaft über das Königreich und seine Kronländer und gliederte es in die Monarchie ein. Zwischen dem Mühlviertel und Südböhmen existierte zwar eine Grenze, die Bewohner haben diese aber kaum wahrgenommen. Genau 392 Jahre später verschwand das Haus Habsburg und eine neue Staatsgrenze zwischen zwei neuen Staaten ist entstanden,  mit Schlagbäumen, Grenzwache und Zollkontrollen. Beide Staaten haben sich in den folgenden Jahren verschieden entwickelt, sowohl politisch als auch wirtschaftlich. Das bekamen die Menschen beiderseits der Grenze auch sehr stark zu spüren bekommen.

Freistadt, Mühlviertler Schlossmuseum Ausstellung Astrid Esslinger: „Strichcode Sklaven – ein Handgepäckprojekt"1. Teil
1918 Neue Grenze: Österreich – Tschechoslowakei – Begrenzen: Zwei neue Staaten, eine Grenze
Ausstellung von 14. April 2018 bis 27. Mai 2018

“Freistadt, 3. 12. 1918. Euer Hochw. Herr Pfarrer! Die Stadt ist voll mit böhmischen und deutschen Flüchtlingen, in St. Peter hört man schon die ?echischen Kanonen donnern. Kaplitz soll brennen. Helf uns Gott! Werde bald wieder Nachricht geben. Mit vielen Grüßen …” (Von einer Gruß?arte, die am 4. 12. 1918 von Freistadt abgeschickt wurde)
Das Jahr 1918 endete mit Konflikten an der Grenze. Tschechische Truppen besetzten die meist von deutschsprachigen Personen bewohnten Orte und verhinderten so, dass diese an Deutsch-Österreich angeschlossen werden. Die Bevölkerung des Mühlviertels war äußerst beunruhigt. Die Pariser Friedensverträge schaffen Klarheit: die deutschsprachigen Gebiete Böhmens kamen nicht zu Österreich, sondern zur Tschechoslowakei. Auch Italien erhielt das deutschsprachige Südtirol bis zum Brenner ebenso wie Jugoslawien die sogenannte Untersteiermark. “Österreich ist das, was übrig bleibt!” sagte der französische Ministerpräsident Georges Clemenceau.
Die neue Grenze zwischen Österreich und der Tschechoslowakei wurde festgelegt. Wochenlange Begehungen von Vertretern beider Länder setzen die Grenzsteine, die heute noch oder heute wieder Gültigkeit haben. Die Deutschböhmen, die Deutschmährer und die Deutschschlesier wurden zur zweitgrößten ethnischen Gruppe neben der slawischen Bevölkerung.

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Mühlviertler Schlossmuseum
Schlosshof 2, 4240 Freistadt
Tel.: +43(0)7942/72274
info@museum-freistadt.at
www.museum-freistadt.at

Öffnungszeiten:
Mo - Fr: 9 – 12 14 – 17 Uhr,
Sa/So/Fei: 14 – 17 Uhr




Landesgalerie Linz: Alfred Kubin, AgrippinaLinz, Landesgalerie
Wiedereröffnung Kubin-Kabinett „Alfred Kubin – Meilensteine seines Schaffens“

Mit einem Einblick in das facettenreiche Werk eines der wichtigsten Künstler Oberösterreichs feiert die Landesgalerie Linz die umfassende Renovierung des Kubin-Kabinetts. In der neu gestalteten Dauerausstellung über Alfred Kubin (1877-1959), der einen Großteil seines Lebens in Wernstein am Inn in Oberösterreich verbrachte, werden Meilensteine seiner Werkentwicklung gezeigt. Der Bogen spannt sich von seinem magisch-fantastischen Frühwerk, mit dem er zu Weltruhm gelangte, über Beispiele narrativer und literarischer Illustrationen bis hin zum expressionistischen Spätwerk. Ausgewählte Zeichnungen lassen die Besucher/innen in die fantastische und oft auch groteske Bildwelt Alfred Kubins eintauchen. Das Oberösterreichische Landesmuseum ist im Besitz von über 4.000 Blättern dieses bedeutenden Künstlers und so reiht sich in dieser Ausstellung ein „Highlight“ an das andere.


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Landesgalerie Linz
Museumstraße 14, 4010 Linz

Foto oben: Alfred Kubin, Agrippina, um 1902/03. © Eberhard Spangenberg, München/Bildrecht Wien 2017


Schenkenfelden, Krämereimuseum „Gerstlhaus“
Veranstaltungen 2017

Gerstlhaus: Klavierabend Bernhard PötschKlavierabend Bernhard Pötsch
„Im Reich der Fantasie“
Wolfgang Amadeus Mozart, Fantasie und Fuge C-Dur KV 394
Ludwig van Beethoven, Fantasie op. 77
Carl Czerny, Fantasie B-Dur op. 27
Franz Schubert, Fantasie C-Dur op. 77 „Wanderer-Fantasie“

Änderungen vorbehalten

am Samstag, 28. April 2018, 19.30 Uhr und
Sonntag, 29. April 2018, 11.00 Uhr
Biedermeierzimmer des Gerstlhauses in Schenkenfelden


„Im Reich der Fantasie“ - unter diese Überschrift hat Bernhard Pötsch seine beiden Konzerte gestellt und mit ihm gastiert nun Ende April wieder ein langjähriger und gern gesehener Wegbegleiter bei uns im Gerstlhaus.
Das „freie Fantasieren“ war und ist über die Jahrhunderte hinweg ein wesentlicher Bestandteil des musikalischen Schaffensprozesses. Die Kunst des Improvisierens brachte den Komponisten Anerkennung beim Publikum und legte oft einen Grundstein für später notierte Werke. Viele dieser spontanen Gedanken fanden ihre schriftliche Fixierung in so genannten „Fantasien“, einer Gattung, der keine festgelegte Form zugrunde liegt und die daher den Tonschöpfern den nötigen Raum bot, ihren kreativen Ideen freien Lauf zu lassen.

Führungen im Museum: jeweils 15.00 Uhr
Nach telefonischer Vereinbarung kann das Museum für Gruppen jederzeit besucht werden –
Tel.: 07214 - 7005


Gerstlhaus
Krämereimuseum “Gerstlhaus”
Markt 18, 4192 Schenkenfelden
museum@gerstlhaus.at
konzerte@gerstlhaus.at

www.museum-gerstlhaus.at

Foto: Reinhard Winkler

Der Eintritt zu dem Konzert ist frei, die freiwilligen Spenden dienen zur Erhaltung des kostbaren Hammerklaviers.
Wegen begrenzter Platzanzahl ist eine Anmeldung notwendig:
m.grasboeck.34277@raiffeisen-ooe.at
oder unter der Telefonnummer:  07214 - 4432

Nach den musikalischen Veranstaltungen wird zur Agape gebeten, wo die Möglichkeit besteht, bei Brot und Wein mit den Künstlern in Kontakt zu treten.



Veranstaltungsprogramm vom Kulturhaus Stelzhamermuseum Pramet

Das Kulturhaus Stelzhamermuseum Pramet wurde am 3. Mai 2009 eröffnet.
Das Kulturhaus bietet als Treffpunkt für Kunstinteressierte und Kunstschaffende und als Schnittstelle zwischen Tradition und Moderne Ausstellungen zeitgenössischer KünstlerInnen, Mundart Lesungen und Konzerte.
Das Stelzhamermuseum gibt durch seine Dauerausstellung einen fundierten Einblick in Leben und Werk des Prameter Mundartdichters Franz Stelzhamer (1802-1874), dessen Hoamatgsang zum Text der oberösterreichischen Landeshymne wurde.


Stelzhamermuseum Pramet: VernetzungenFreitag, 13. Oktober
Veranstaltung auf Einladung des Therapiezentrums Pramet
VERNETZUNGEN


Wir feiern 20 Jahre Therapiezentrum Pramet
mit Landesrätin für Soziales Birgit Gerstorfer
und Obmann des Kulturhauses
Stelzhamermuseum Pramet HR Dr. Franz Pumberger.
Dauer: 13.00-14.30 Uhr | Ort: Therapiezentrum Pramet
Foto: Verena Traeger 2017


Stelzhamermuseum Pramet: KulturhausadventFreitag, 8. Dezember
Veranstaltung auf Einladung des Kulturhauses Stelzhamermuseum Pramet
KULTURHAUS-ADVENT

Ein besinnlicher Abend zu Mariä Empfängnis
Ort: Pfarrkirche Pramet | Beginn: 19.30
Foto: Kulturhaus-Advent 2015. Bildquelle: Josef Urwanisch



Kulturhaus Stelzhamermuseum Pramet

Kulturhaus Stelzhamermuseum Pramet
4925 Pramet 25 kulturhaus.pramet@gmx.at
www.stelzhamermuseum.com

Öffnungszeiten:
Öffnungszeiten: April bis Ende Oktober
Sonntag 14 - 16 Uhr
sowie nach telefonischer Voranmeldung unter Tel. 07754-8450


Radio FRO - RADIO FÜR SENIOREN RADIO FÜR SENIOREN
Seniorinnen/Senioren senden auf Radio FRO,
105,0 MHz
Monatsprogramm: rfs.fro.at

Montag bis Freitag von 8:30 bis 9:00 Uhr: Musik für Junggebliebene
Montag bis Freitag von 9:00 bis 10:00 Uhr: Sendungen laut Programm
Programmänderungen vorbehalten







Monatsprogramm: rfs.fro.at
Wochenprogramm in „Was ist los“, der Freitagbeilage der „OOe Nachrichten“.
Sendungen live im Internet hören oder nachhören auf http://www.fro.at/
Adresse:
"Radio für Senioren" pA Radio FRO, Kirchengasse 4, 4040 Linz,
Erreichbarkeit während der Sendung:
Tel. (0732) 717277-130,
E-mail: senioren@fro.at
Linz u. Umgebung: Radio FRO 105,0 MHz, LIWEST und WAG-Kabel: 95,6 MHz.
Zie 20140513


Theater Phönix:Don JuanLinz: Theater Phönix


Ein Dreieck ist nur in der Mathematik harmlos
Dramolette von Alexandra Ava Koch, Volker Schmidt und Stefan Wipplinger
Goldmond von Alexandra Ava Koch

Theater Phönix: Ein Dreieck ist nur in der Mathematik harmlos a Anna Maria Eder
b Felix Rank
c Martin Brunnemann

Wanderlust von Stefan Wipplinger
Max Felix Rank
Friede Anna Maria Eder
Mo Martin Brunnemann

Die Brücke von Volker Schmidt
DIE FRAU Anna Maria Eder
DER MANN Martin Brunnemann
DER ANDERE MANN Felix Rank
Regie Christine Eder
Bühne Monika Rovan
Kostüme Antje Eisterhuber; Lichtgestaltung Christian Leisch
Live-Sound Jakob Dietrich; Dramaturgie Sigrid Blauensteiner
Regieassistenz Anja Baum; Ausstattungsassistenz Katharina Grafinger
Uraufführung: 12. April 2018, 19.30 Uhr. Balkon
Aufführungsdauer: ca. 1h 10min; keine Pause
Die Aufführungsrechte liegen bei den AutorInnen.

Ein Dreieck ist nur in der Mathematik harmlos
Sind drei wirklich immer einer zu viel? Oder ein neu zu entdeckendes und modernes Lebens- bzw. Liebesmodell?
Das Theater Phönix hat drei AutorInnen eingeladen, Dreiecksbeziehungen jeglicher Art einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Die junge Autorin Alexandra Ava Koch bringt in ihrem absurden Drama „Goldmond“ drei Menschen in einer Nacht an einem See zusammen. Sie sind auf gegenseitige Unterstützung angewiesen – wissen aber nicht so ganz, wobei. Nur: der Mond spielt sehr wahrscheinlich eine große Rolle. Koalitionen werden geschmiedet, Bündnisse eingegangen. Doch wie sollen sie die rätselhafte Aufgabe lösen?

Der junge oberösterreichische Autor Stefan Wipplinger beschäftigt sich in „Wanderlust“ mit der Dreiecksbeziehung als Liebesmodell. Ausgangslage ist die langjährige Beziehung eines Paares Anfang dreißig. Max klammert sich ans Pärchenglück, Friede möchte lieber schnell alles hinter sich lassen. Während einer Bergbesteigung treffen sie auf einen Freund von früher. Und mit ihm scheint auf einmal alles möglich …

Volker Schmidt siedelt in „Die Brücke“ seine Figuren zwischen Traum und Wirklichkeit an. Auf einer Brücke erkennt eine Frau, dass sie diesen Ort aus ihren Träumen kennt. Und dass es dort einen anderen Mann und ein anderes Leben gibt. Aber wenn es den Ort tatsächlich gibt, gibt es dann auch dieses zweite Leben?

Ein Dreieck ist nur in der Mathematik harmlos
3 AutorInnen – 3 Dramolette – 3 SchauspielerInnen und Live-Musik

von Alexandra Ava Koch, Volker Schmidt, Stefan Wipplinger
Ab 10. April 2018. BALKON.


Die Kehrseite der Medaille
von Florian Zeller
Ab 3. Mai 2018. SAAL.


Veranstaltungen Mai, Juni 2018

Mai
Mi. 23. Balkon 19.30 Ein Dreieck ist nur in der Mathematik harmlos
Do. 24. Balkon 19.30 Ein Dreieck ist nur in der Mathematik harmlos
Di. 29. Balkon 19.30 Ein Dreieck ist nur in der Mathematik harmlos
Mi. 30. Balkon 19.30 Ein Dreieck ist nur in der Mathematik harmlos

Juni
So. 3. Balkon 19.30 Ein Dreieck ist nur in der Mathematik harmlos Theatersonntag
Di. 5. Balkon 19.30 Ein Dreieck ist nur in der Mathematik harmlos
Mi. 6. Balkon 11.00 Ein Dreieck ist nur in der Mathematik harmlos
Balkon 19.30 Ein Dreieck ist nur in der Mathematik harmlos
Do. 7. Balkon 19.30 Ein Dreieck ist nur in der Mathematik harmlos
Sa. 16. Balkon 19.30 Ein Dreieck ist nur in der Mathematik harmlos
So. 17. Balkon 19.30 Ein Dreieck ist nur in der Mathematik harmlos Theatersonntag
Mi. 20. Balkon 19.30 Ein Dreieck ist nur in der Mathematik harmlos
Do. 21. Balkon 11.00 Ein Dreieck ist nur in der Mathematik harmlos
Balkon 19.30 Ein Dreieck ist nur in der Mathematik harmlos
Sa. 22. Balkon 19.30 Ein Dreieck ist nur in der Mathematik harmlos letzte Vorstellung

Änderungen vorbehalten



Karten unter 0732-666 500 oder tickets@theater-phoenix.at und online auf www.theater-phoenix.at


Theater Phönix
Wiener Straße 25, 4020 Linz
Tel: 0732 662641 17
Information und Spieltermine unter
www.theater-phoenix.at

Online-Ticketing
Seit 1. Februar 2017 haben unsere BesucherInnen die Möglichkeit, Karten und Sitzplätze online auszuwählen, zu kaufen und zu Hause auszudrucken.

Freifahrt mit den LINZ AG LINIEN

Mit den Online-Eintrittskarten kann man die Freifahrt mit den LINZ AG LINIEN vor und nach der Vorstellung innerhalb der Kernzone optimal nutzen.
Auch Gutscheine zum Verschenken sind online erhältlich.

Eintrittskarten und Gutscheine sind auch über unsere Homepage www.theater-phoenix.at erhältlich, u.a. mit book&print@home.
Kartenreservierung unter 0732-666 500 oder tickets@theater-phoenix.at und online auf
www.theater-phoenix.at

 






TESTIMONY TRUTH OR POLITICSWien: Österreichisches Museum für Volkskunde
TESTIMONY
TRUTH OR POLITICS
Formen der Erinnerung an
die Jugoslawien-Kriege
Ausstellung von 13.4. bis 30.9.2018


Vor 25 Jahren war der Krieg sehr nah. Südlich der Steiermark und Kärntens wurde gekämpft.
Manchmal konnte man von dort Artilleriefeuer hören. Von außen war kaum zu durchschauen, wer da gegen wen kämpfte und warum Jugoslawien in eine Reihe kleinerer Länder zerfiel, die mit nationalistischen Rhetoriken den Krieg nach seinem militärischen Ende politisch fortsetzen, nicht nur nach außen, sondern auch nach innen. Denn Krieg und Nachkrieg waren auch Vorwände, um die Besitzer*innen der Fabriken im Land zu enteignen: Waren diese zuvor von den Beschäftigten verwaltet worden, wurden sie im Laufe der Jahre privatisiert. Was einmal selbstbestimmte Arbeit gewesen war, wurde zum schlecht bezahlten Job.
Um den Konflikt wenigstens im Nachhinein verständlich zu machen, haben sich im Westen und auch in Österreich Erzählungen etabliert, in denen ethnische und religiöse Differenzen als Erklärungen herangezogen werden.
Ist dieser Krieg beendet? Er soll Geschichte geworden sein, so scheint es; die Kriege der Gegenwart zu verstehen ist kompliziert genug. Doch möglicherweise ist auch der Krieg in Jugoslawien deutlich komplizierter als die Geschichtsbücher glauben machen wollen, und möglicherweise ist er längst nicht vorbei, obwohl die Waffen schweigen.
In Jugoslawien und auch in Österreich leben hunderttausende Menschen, die in diesen Kriegen gekämpft haben, die vor ihnen geflohen sind, die Angehörige, Hab und Gut verloren haben.
Für viele ist der Krieg Teil des Alltags geblieben. Sie verloren ihre Heimat, denn das Land, in dem sie aufwuchsen und das sie liebten, existiert nicht mehr. Durch die Zerstörung der Jugoslawischen Gesellschaft verschwanden soziale Institutionen und mit ihnen gesellschaftliche Bezugsrahmen und die Sicherheit persönlicher Netzwerke.
Wie reagieren die Menschen darauf? Wie lässt sich mit solchen Kriegen und den unvermeidlich traumatischen Erfahrungen der Beteiligten so umgehen, dass die Konflikte nicht auf die nächsten Generationen übertragen und andere – gewaltfreie – Möglichkeiten der Konfliktlösung möglich werden?
In Zusammenarbeit mit Organisationen von Kriegsteilnehmer*innen (Kriegsveteranen, Flüchtlingen, Binnenvertriebenen, Familien gefallener Soldat*innen und ziviler Opfer) behandeln das Center for Cultural Decontamination und The Ignorant Schoolmaster and his Commitees aus Belgrad sowie Boem* aus Wien diese Fragen. Im Zuge dieser Auseinandersetzungen wurden unzählige Round-Table-Gespräche und Interviews geführt, aus denen ein Archiv entstanden ist. Die dabei zu Wort kommenden Menschen blicken nicht aus der historischen Totalen auf die Geschehnisse. Vielmehr erzählen sie eine soziale Geschichte von persönlichen und kollektiven Erfahrungen.
Was sie hervorbringen, sind keine Dokumente, sondern Zeugnisse. Die Kriege in Jugoslawien erscheinen in einem anderen Licht als dem medialen. Sichtbar wird ein sehr konkreter Krieg mit ebenso konkreten Ursachen und Folgen.
Die Ausstellung zum Projekt Testimony – Truth or Politics vereinigt künstlerische Positionen, die sich mit diesen Interviews und den sie verhandelnden Fragen auseinandergesetzt
haben.

Ausstellung des Projekts Testimony – Truth or Politics
www.svedocanstvo-imenovatitoratom.org

BEGLEITPROGRAMM
Termine und Information unter
www.volkskundemuseum.at/testimony

KULTURVERMITTLUNG
Öffentliche Führungen durch die Ausstellung, jeden Sonntag, 15.00 Uhr
(Änderungen vorbehalten)
Kosten: Eintritt + € 4,–


„Wahre“ Geschichte/n?
ab 14 Jahren
Geschichtsproduktion ist kein selbstverständlicher Prozess, sondern unterschiedlichste Akteur*innen ringen um die „wahre, richtige“ Erzählung der vergangenen Ereignisse. Wir wollen mit den Jugendlichen anhand praktischer Übungen ausprobieren, welche Schwierigkeiten auftauchen, wenn mehrere Akteur*innen um die eine „wahre“ Erzählung kämpfen – auch mit der Perspektive, dass diese Prozesse direkte gesellschaftliche Auswirkungen auf die Gegenwart haben. Wer sind die Protagonist*innen dieser Aushandlungen, wie erlangt eine bestimmte Narration die Deutungshoheit – und was passiert mit den anderen Erzählungen?
Dauer: 90 Min, Kosten: € 4,50 pro Person


Österr. Museum für Volkskunde

Österr. Museum für Volkskunde
Gartenpalais Schönborn
Laudongasse 15 - 19, 1080 Wien
Tel.: +43 (0) 1 406 89 05
office@volkskundemuseum.at
www.volkskundemuseum.at

Öffnungszeiten
Di - So, 10.00 - 17.00 Uhr
Anfahrt: Bus 13A, Straßenbahn 5 und 33 (Laudongasse)
43 und 44 (Lange Gasse), U2 (Rathaus)
Das Museum ist barrierefrei,
Behindertenparkplatz vorhanden

Foto: Ausstellung Testimony - Truth or Politics im Volkskundemuseum Wien © kollektiv fischka / kramar


StifterHaus VeranstaltungenLinz: Veranstaltungen im Stifter-Haus

Mai 2018


3.5.2018, 19:30 Uhr:
Buchpräsentationen: Ludwig Hartinger: „Schatten säumen“ und Christoph Janacs: „der Rede wert“,
Gedichte; Lesung mit den Autoren; Einführungen: Bernhard Judex

7.5.2018, 19:30 Uhr:
OÖ. P.E.N.-Club: E bedeutet Essay / Essays zum Schreiben und Lesen
Thomas Duschlbauer, Claire Eichinger, Mario Keszner, Herbert Pauli

8.5.2018, 19:30 Uhr:
Ausstellungseröffnung: Zerrissene Landschaften. Christian Thanhäuser | Karl Kraus;
Ausstellungsdauer: 9. Mai 2018 bis 2. September 2018; Öffnungszeiten: täglich, außer Montag, von 10 bis 15 Uhr

15.5.2018, 19:30 Uhr:
Vitáme Vás / Willkommen: Lesung mit Dora Kaprálová;
Moderation: Martin Krafl

17.5.2018, 19:30 Uhr:
Buchpräsentationen: Simone Hirth: „Bananama“, Roman und
Helmut Neundlinger: „Eins zwei Fittipaldi“, Roman;
Lesung mit der Autorin und dem Autor; Einführungen: Sebastian Fasthuber

24.5.2018, 19:30 Uhr:
Literatur/Geschichte/Wissenschaft: Präsentation der Kulturzeitschrift „Landstrich“
mit Übergabe des „Landstrich“-Archivs an das OÖ. Literaturarchiv sowie
Präsentaton des „Landstrich-Extra“ Franz Xaver Hofer „Ich bin ein Schlenderer im Regen“;
Einführungen: Petra-Maria Dallinger und Helga Hofer; Lesung und Kommentar: Erich Hackl

28.5.2018, 19:30 Uhr:
Buch- und Verlagspräsentation Deuticke Verlag:
René Freund: „Ans Meer“, Roman und Stefan Kutzenberger: „Friedinger“, Roman; '
Lesung mit den Autoren; Moderation: Martina Schmidt

29.5.2018, 19:30 Uhr:
Grundbücher der österreichischen Literatur seit 1945: Lilian Faschinger: Magdalena Sünderin;
Lesung mit der Autorin; Referat: Konstanze Fliedl; Moderation: Klaus Kastberger




Adalbert-Stifter-Institut
Adalbert-Stifter-Platz 1
4020 Linz
Tel.: 0043/732/7720/11294
www.stifter-haus.at

Galerie der Stadt Traun
Hauptplatz 1, 4050 Traun

Galerie der Stadt Traun: Ausstellung Walter Trahmud
Galerie der Stadt Traun
"…über das Sichtbare hinaus"
WALTER TRAHMUD
Acryl- und Öl auf Leinwand
Ausstellung von 18. Oktober bis 26. November 2017
Vernissage: Mittwoch, 18. Oktober 2017 um 19:00 Uhr
in der Galerie der Stadt Traun
Begrüßung: Kulturreferent GR Sascha Lindenmayr
Einführung: Klaus Liedl im Gespräch mit dem Künstler

Seit fast 30 Jahren ist der in Gutau geborene Künstler Walter Trahmud freischaffend tätig. Kunst und Kultur sind seit jeher ein essentieller Bestandteil seines Lebens. Neben seinem eigenständigen Schaffen ist er seit 2008 Kustos im Museum Sumerauerhof in St. Florian.
Die künstlerische Entwicklung des Malers und Zeichners ist eher ungewöhnlich: Walter Trahmud bewegte sich von der Abstraktion zurück zum Ursprung der Kunst, zur Zeichnung und zur Darstellung des Körpers. Begeistert von der Quantenphysik entstanden zahlreiche Arbeiten zu diesem Thema.
Besonders faszinierend sind seine typischen figurlichen Darstellungen, wo menschliche Körper mit reduzierten, abstrahierten Elementen verschmelzen und so skulpturale Einheiten entstehen lässt. Körper, die sich über das Sichtbare hinaus bewegen.



Galerie der Stadt Traun: Ausstellung Markus Anton Huber, Peter Paszkiewicz Galerie der Stadt Traun
Markus Anton Huber
Zeichnung
Peter Paszkiewicz
Skulptur


Vernissage: 29. November, 19:00 Uhr
Ausstellung von 29. November 2017 bis 7. Jänner 2018





Schloss Traun: Ausstellung "Reformation durch neue Bilder"Raum der Kunst, Schloss Traun
Schlossstraße 8, 4050 Traun,


Schloss Traun – Raum der Kunst
Evangelische Pfarre Traun
"Reformation durch neue Bilder"
Werke eines Kunstwettbewerbes in vielfältigen künstlerischen Techniken

Vernissage: 11. Oktober, 19:00 Uhr
Ausstellung von 11. Oktober bis 5. November 2017



Schloss Traun: Ausstellung "Reformation durch neue Bilder"Schloss Traun – Raum der Kunst
Kulturforum Traun "40 Jahr-Jubiläum"
Kunst und Wein

Weinetiketten-Wettbewerb für zwei Jubiläumsweine
des Winzers Eschlböck mit Weinverkostung

Vernissage: 9. November, 19:00 Uhr
Ausstellung von 9. bis 26. November 2017




www.traun.at
/ galerie@traun.at


Schloss Traun: Raum der Kunst
Galerie der Stadt Traun

Hauptplatz 1
4050 Traun
täglich von 10-18 Uhr
MO-FR: Zugang Galerie-Café
SA, SO und Feiertag: Haupteingang Galerie
Tel: +43 (7229) 688-117, -133
www.traun.at / galerie@traun.at




Schloss Traun: Raum der Kunst
Raum der Kunst,
Schloss Traun

Schlossstraße 8
4050 Traun
täglich von 11-17 Uhr
Tel. +43 (7229) 688-105, -133
www.traun.at / galerie@traun.at


Kulturpark Traun

Veranstaltungen im Kulturhaus spinnerei

 
Traun Kulturhaus Spinnerei: OllaHighLiegnDienstag, 31. Oktober 2017, 20 Uhr
OllaHighLiegn
„Lieada von die Todn“

The Gang (vormals Hooch Gang) spielt seit über 20 Jahren immer am 31. Oktober ein Konzert mit dem Titel „OllaHighLiegn – Liada von die Todn“.
Entstanden im Linzer Szenelokal Unfassbar übersiedelte der Event nach der Schließung des Lokals in den Auerhahn in Urfahr und dann ins Tanztheater Maestro. Und jetzt in der superlässigen neuen Spinnerei in Traun – sehr schön!
Getreu dem Motto werden nur Songs von verstorbenen Komponisten und Musikern gespielt und Gäste aus der Kunst- und Kulturszene treten auf. Nur ein Lied stammt von einem noch Lebenden: „Es lebe der Zentralfriedhof“ von Wolfgang Ambros, natürlich in einer überraschenden Version. (Foto: Plakatentwurf OllaHighLiegn)
Es spielen:
The Gang & Friends
Food on Wheels & The Spirit of Hooch
Half a Century Band
Die Gäste: Alois Böhm, Max Grubmüller, Ulf Kossak, Nikolaus Moser, Horst Paster, Roland Punzenberger, Manuela Reichert

Freitag, 2. November 2017, 20 Uhr
Stefan Leonhardsberger
„Da Billie Jean is ned mei Bua“

Klassiker der Popmusik völlig neu interpretiert.
 
Freitag, 3. November 2017, 20 Uhr
Gernot Kulis
„Herkulis“
ausverkauft!
 
Donnerstag, 9.November 2017, 20 Uhr
Alex Kristan „Lebhaft“

ausverkauft!
 
Freitag, 10. November 2017, 20 Uhr
Erika Pluhar mit MuZuluArt und Klaus Trabitsch
Afrikanische Stimmen

Klavier und die Stimme von Erika Pluhar
 
Samstag, 11. November 2017, 20 Uhr
Daniel Ecklbauer’s Blues & Boogie Woogie Late Night Show

 
Mittwoch, 15. November 2017, 20 Uhr
Heilbutt & Rosen
25 Jahre – Sie singen um ihr Leben

 
Freitag, 17. November 2017, 20 Uhr
Herb & Heli
„à la minute“

 
Samstag, 18. November 2017, 20 Uhr
Pippo Pollina & Palermo Acoustic Trio

 
Samstag, 2. Dezember 2017, 20 Uhr
Klaus Hoffmann
„Leise Zeichen“

Der bekannteste Chansonnier Deutschlands
 
Donnerstag, 7. Dezember 2017, 20 Uhr
Hans Klaffl
„Schul-Aufgabe“

Kabarett rund um Schule, Eltern, Lehrer
 
Freitag, 8. Dezember 2017, 20 Uhr
Molden/Resetarits/Soyka/Wirth
„Yeah“

 
Donnerstag, 14. Dezember 2017, 20 Uhr
Heinz Marecek „Weihnachten – ein Fest des Lachens“

Lustiges rund um Weihnachten
 
Samstag, 16. Dezember 2017, 20 Uhr
Peter Simonischek mit Ramsch & Rosen

 
Sonntag, 31. Dezember 2017, 18.30 Uhr
Das war 2017 – ein Jahr im Rückspiegel

Lustiges zum Jahreswechsel


Veranstaltungen im Schloss Traun

SchlossTraun: Hexentheater zu HalloweenDienstag, 31. Oktober 2017, 16:30 Uhr
Hexentheater zu Halloween
„Potz Blitz“

Eulenruf in finstrer Nacht, ein Hexenschrei schon ist´s vollbracht …..
Schaurig schön erzählt Ursula Laudacher von Mischka, Koschka, Babuschka und dem dicken, fetten Krapfen. Mit Händen, Füßen und Wörtern, die auf der Zunge zergehen, finden alle den richtigen Zauberspruch, und der Hexe Baba Jaga wird ein grausiger Streich gespielt .
Michael Kurz, genannt Herr Short, lässt dazu seine Gitarre unheimlich aufheulen.
Doch schließlich endet alles in einem befreienden Lachen.
Wenn ihr wollt, verkleidet euch und macht mit beim anschließenden Hexen- und Gruseltreffen im Schlosshof!

Erzähltheater „Ursophon“ mit Ursula Laudacher und Michael Kurz
für Kids ab 3
Eintritt: € 8 / erm. € 7

Samstag, 4. November 2017, 20 Uhr
Uwaga
„Frei nach Mozart, Mahler & Co“

Mit Geige, Bratsche, Akkordeon und Kontrabass kapert Uwaga die Kompositionen der großen
Meister und jagt sie mit unverschämter Spielfreude durch die Epochen.
 
Sonntag, 19. November 2017, 16 Uhr
Kalif Storch

nach Wilhelm Hauff (ab 3 Jahren)
 
Freitag, 24. November 2017, 20 Uhr
Veri und die Luxuskombo

 
Freitag, 1. – Sonntag, 3. Dezember 2017
Weihnachtsmarkt im Schloss Traun

 
Samstag, 9. Dezember 2017, 20 Uhr
Monika Stadler & Sigi Finkel
„Wellen/Waves“

 
Sonntag, 10. Dezember 2017, 16 Uhr
Märchenmusical
„Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“



Kulturhaus Stelzhamermuseum Pramet

KULTUR.PARK.TRAUN GMBH
Obere Dorfstraße 5, A-4050 Traun
Tel.: +43/7229/62032-46
Mobil +43/(0)699 / 16103205
b.brunner@kulturpark.at
www.kulturpark.at, www.spinnerei.at

   

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