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Kackknödel  / 
Kackknödel
Hascheeknödel

Quelle: Otto Milfait, Elvira Landgraf: "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch" (S. 211)
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Kapän (die)  / 
Kapän (die)
Kapelle ... eine Fuhre Heu umwerfen heißt man auch eine Kapän bauen ... Eine Braut läßt die bevorstehende Heirat mit einem reichen Bauern mit folgender Begründung platzen: Dö Kapän war eh recht, åber da Heilige g´fållt ma nöt.

Quelle: Otto Milfait "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch". Band 2 (S. 180)
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Karl  / 
Karl
Kerl (OM)

Quelle: Otto Milfait, Elvira Landgraf: "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch" (S. 213)
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Kasmåden  / 
Kasmåden
Käsemaden. In früheren Zeiten eine unvermeidliche Speisezugabe bei der "Kasjausen". Manche Handwerker waren der Meinung "Der Kas muaß säwa van Täa (Teller) åbikräun" ... der Käse müsse von alleine vom Teller herunterkriechen; ... Die Måden fülln ara Lucka ... Die Maden füllen auch eine Lücke im Magen

Quelle: Otto Milfait, Elvira Landgraf: "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch" (S. 214)
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katholisch måcha  / 
katholisch måcha
"I wia di nu katholisch macha". Ein Ausspruch der noch auf den Bauernkrieg zurückreicht. Er erinnert an die Verfolgung der Protestanten im 30-jährigen Krieg.

Quelle: Otto Milfait, Elvira Landgraf: "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch" (S. 214)
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Katzlstaudn (die)  / 
Katzlstaudn (die)
Salweide. Das Wort Staude hat in der Landbevölkerung nicht die gleiche Bedeutung wie der botanische Fachausdruck Staude.

Quelle: Otto Milfait "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch". Band 2 (S. 181)
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Keana-Kaffee  / 
Keana-Kaffee
Körner-Kaffee=Bohnenkaffee

Quelle: Otto Milfait, Elvira Landgraf: "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch" (S. 215)
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Keanstål  / 
Keanstål
Kerngehäuse eines Apfels, der "Stall" der Kerne

Quelle: Otto Milfait, Elvira Landgraf: "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch" (S. 215)
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Kerbholz (das)  / 
Kerbholz (das)
Holz, in das eine Kerbe als Merkmal eingeschnitten war. Der håt was am Kerbholz ... der Mann hat etwas auf dem Gewissen. Im Mittelalter, als das Raubrittertum immer mehr um sich griff, sahen die anständigen Leute keine andere Möglichkeit, sich gegen die Rechtsunsicherheit in ihrem Lande zu wehren, als daß sie geheime Femegerichte schufen. Die Ladung vor ein solches Femegericht erfolgt, indem man dem Geladenen einen gekerbten Stab zustellte. Wehe demjenigen, der die Ladung mißachtete. Er wurde in Abwesenheit gerichtet und das Urteil, das auf den Tod lautete, wurde erbarmungslos vollstreckt. (Entnommen aus der Waldviertler Wochenschau).

Quelle: Otto Milfait "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch". Band 2 (S. 183)
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Kheod (das)  / 
Kheod (das)
Kot, Ackererde, mit dem Kheodwagl fuhr man die abgeschwemmte Ackererde wieder den Hang hinauf OM, im UM Kåd.

Quelle: Otto Milfait "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch". Band 2 (S. 185)
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Kheon  / 
Kheon
Korn, unter Korn wird im MV nur der Roggen verstanden

Quelle: Otto Milfait "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch". Band 2 (S. 185)
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Khipfö (das)  / 
Khipfö (das)
Kipfel

Quelle: Otto Milfait "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch". Band 2 (S. 185)
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Kiada  / 
Kiada
Kirchtag, Jahrmarkt; Das Wort ist eine Zusammensetzung aus dem Begriff "Kirchweihtag", ursprünglich die feierliche Übergabe gottesdienstlicher Räume, später auch ein weltliches Fest mit volkstümlichen Vergnügen, Jahrmärkten und Schaustellungen fahrender Leute. Jeder Ort durfte nur an ganz bestimmten Tagen seine Märkte abhalten. 14 Tage vorher bis 14 Tage nachher war der Marktrichter für die Ahndung der Straftaten zuständig. Die "Freyung" wurde aufgesetzt, wenn der Markt beginnen durfte. Eine eiserne Hand mit Schwert wurde auf einem der Pranger ähnlichen Stein (St. Leonhard b. Fr.) befestigt. An dieser Hand wurde ein Strohbüschel angebracht. Erst bei Abnahme des Büschels durch den Marktrichter durfte mit dem Verkauf begonnen werden. Der Markt bestand in der Hauptsache im Verkauf von Gerätschaften des täüglichen Gebrauches. Körbe, Heugabeln, Rechen, Geschirr aus Ton und Blech, Bekleidung, Schuhe, Spielzeug, Werkzeuge, Devotionalien, Seilerwaren, und ganz besonders Vieh war Gegenstand des Marktes. In Freistadt und Rohrbach ist der Viehauftrieb noch üblich.

Quelle: Otto Milfait, Elvira Landgraf: "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch" (S. 217)
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Kiawåmpm (die)  / 
Kiawåmpm (die)
Kuhbauch, auch eine umpfige Stelle auf der Wiese wird Kiawåmpm genannt ... südlich des Lichtenberges, auf dem Kühberg gibt es eine Stelle, die sogenannte Kiawåmpm. An dieser Stelle befindet sich ein Stein mit einem hufeisenförmigen Eindruck, der Stein wird Teufelstein genannt.

Quelle: Otto Milfait "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch". Band 2 (S. 185)
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Kiazn  / 
Kiazn
Kerze, ... wenn jemandem die "Kiazen" einhalten heißt einem Sterbenden das Kerzenlicht zum Munde zu führen, damit die Seele den Weg in die ewige Seligkeit findet.

Quelle: Otto Milfait, Elvira Landgraf: "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch" (S. 218)
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Kimmwåssa  / 
Kimmwåssa
Kümmelwasser ... mancherorts hatte man den Zutzl oder Fopper, hochspr. Sauger, für Kleinkinder aus einem Leinenlappen zusammengedreht und mit Kümmelwasser getränkt, damit die Kleinen besser einschlafen. (Josef Krempl, Ausn Leben griffen, Seite 40, Verlag R. Pirngruber, Linz 1913)

Quelle: Otto Milfait "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch". Band 2 (S. 186)
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Kinahexen  / 
Kinahexen
Kinderhexen, ... sie vertauschen die kleinen Kinder mit Wechselbälgen, die der Teufel aus Holz schnitzt. Sie "verschauen" auch die kleinen Kinder mit dem bösen Blick.

Quelle: Otto Milfait, Elvira Landgraf: "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch" (S. 219)
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Kindlmåhl  / 
Kindlmåhl
Essen am Tag der Taufe. An der Tafel nehmen teil: "Die Gödenleit" (Taufpaten), der Vater, der Priester und die Hebamme.

Quelle: Otto Milfait, Elvira Landgraf: "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch" (S. 219)
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kindsdirna  / 
kindsdirna
auf das Kind achtgeben, babysitten, weil die Mutter noch bettlägrig ist.

Quelle: Otto Milfait, Elvira Landgraf: "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch" (S. 220)
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Kirasitz (der)  / 
Kirasitz (der)
Kirchensitz; früher gab es eine Kirchensitzordnung, wonach jedes Haus in der Pfarre einen oder mehrere, mit einem Namensschild versehene Kirchensitze hatte.

Quelle: Otto Milfait "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch". Band 2 (S. 187)
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Kirda (der)  / 
Kirda (der)
Kirchtag, ursprünglich nur für den Verkauf von Devotionalien. Der Kirchtag wurde später mit dem allgemeinen Markt vermengt, wozu ein kaiserliches Privileg (vorerst von den Herzögen, später von Kaiser Maximilian II.) und die Marktfreiheit erforderlich war.

Quelle: Otto Milfait "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch". Band 2 (S. 187)
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Klanköwocha  / 
Klanköwocha
1. Besuchswoche in der Faschingszeit. Für die am Hof verbleibenden Dienstboten d.h. die nicht am Maria Lichtmeßtag ("Liachtmessen") ihren Brotgeber gewechselt haben. 2. Wanderwoche für jene Dienstboten, die den Dienst beim Bauern "aufsagten", um sich einen neuen Arbeitsplatz zu suchen.

Quelle: Otto Milfait, Elvira Landgraf: "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch" (S. 222)
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Klaubauf (der)  / 
Klaubauf (der)
tollpatschiger Mensch, eine Begleitfigur des Nikolaus, ursprünglich ein Wachstumsgeist, eine Riesengestalt mit ungeheuerem Barte und einem Buckelkorb, aus dem es wie Kinderwimmern heraustönt. Auch Hände und Füße ragen dem Korb oder es baumelt wohl gar ein Kopf nieder. (Baumgarten, Das Jahr)

Quelle: Otto Milfait, Elvira Landgraf: "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch" (S. 222)
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Kletznbirn (die)  / 
Kletznbirn (die)
Fraunbrin (Rote-Bühli-Birne), die Siaßbirn (Süßbirne) und die Lederbirn (Lederbirne) sind Mostbirnen

Quelle: Otto Milfait "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch". Band 2 (S. 189)
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Knofö (der)  / 
Knofö (der)
Knoblauch

Quelle: Otto Milfait "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch". Band 2 (S. 191)
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Knon (der)  / 
Knon (der)
Knödel OM

Quelle: Otto Milfait "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch". Band 2 (S. 191)
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knowarad  / 
knowarad
knorpelig, ... da knowaradi Stoa bei Sandl = ein Stein mit knorriger Oberfläche, an dem eine Teufelssage haftet

Quelle: Otto Milfait, Elvira Landgraf: "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch" (S. 224)
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Koh (das)  / 
Koh (das)
Koch, Brei, Erdäpfelkoch, Grießkoch

Quelle: Otto Milfait "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch". Band 2 (S. 192)
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Kohbirn  / 
Kohbirn
Kohbirne, rasch weich werdende Birnenart

Quelle: Otto Milfait "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch". Band 2 (S. 192)
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Kornbirn (die)  / 
Kornbirn (die)
auch Groamatbirn gen., weil sie in der Zeit des Kornschnittes und des Grumetheuens herranreift, sehr mehlig.

Quelle: Otto Milfait "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch". Band 2 (S. 194)
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Kornvåda (der)  / 
Kornvåda (der)
Mutterkorn OM ... sehr giftig

Quelle: Otto Milfait "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch". Band 2 (S. 194)
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Kowei (das)  / 
Kowei (das)
Hausgeist

Quelle: Otto Milfait "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch". Band 2 (S. 194)
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Kranzl (das)  / 
Kranzl (das)
Kränzchen ... 1. Beim Kegelspielen, wenn alle Kegel bis auf den mittleren umfallen 2. Ein Kranzl mit Blumen geschmückt tragen die kleinen Mädchen am Fronleichnamstag und aus geweihten Birkenreisig angefertigte Kränzchen werden von den Hausfrauen nach Hause getragen und im Herrgottswinkel oder auch am Fensterkreuz aufgehängt. 3. In der Schiffmannssprache wird der Vorderteil des Schiffes als Kranzl bezeichnet. 4. Ein Kranzl aus Stroh dient als äußeres Zeichen der Schankgerechtigkeit bei Heurigengaststätten. 5. Im Gasthaus Luckawirt bei Sandl gibt es alljährlich vom 26.12. bis 6.1. das Kranzlstechen. Ein Gesellschaftsspiel, bei dem es darum geht ringförmige Gebäcke durch Stechen zu erwerben.

Quelle: Otto Milfait "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch". Band 2 (S. 196)
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Krautboding (die)  / 
Krautboding (die)
aus Granit gemeißelter Krautbehälter, Krautbottich. Für deren Herstellung bekam der Steinmetz jene Menge an Brotgetreide, welche im Behälter, spr. Krautboding, Platz fand.

Quelle: Otto Milfait "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch". Band 2 (S. 197)
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Kreiz (das)  / 
Kreiz (das)
Kreuz ... in Waldhausen ist es heute noch üblich, bei der Durchforstung des Waldes an manchen Baumstümpfen mit zwölf gezielten Beilhieben drei Kreuze einzuhacken, damit sich die Hexen nicht darauf setzen und dem Wald schaden zufügen können

Quelle: Otto Milfait "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch". Band 2 (S. 199)
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Krepierhålftern (die)  / 
Krepierhålftern (die)
Krepierhalfter ... ein Halfter, mit dem man gezwungen wird, zu krepieren (sterben). Es dürfte ein Hinrichtungsmittel in grauer Vorzeit gewesen sein und der Ausdruck wird nur scherzhaft angewendet, wenn sich jemand selbst in eine Falle verstrickt ... z.B. mit einem Autogurt, der sich nicht öffnen läßt.

Quelle: Otto Milfait "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch". Band 2 (S. 198)
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Krod (die)  / 
Krod (die)
Kröte, auch als Schimpfkanonade verwendet ... so a Krod a vadåmti, OM. Die Kröte war in vergangenen Jahrhunderten auch zum Votivtier geworden OM. Nach Darstellung Höfers sagt ein geistlicher Bericht über den Opferbrauch folgendes: Es ist sonderbar, daß man ein ganz harmloses Tier wie eine Kröte für geeignet hielt, Schmerz zu bereiten und sie als Symbol dafür zu opfern. (Die Kröte galt auch als Vergleich mit den ähnlich aussehenden Eierstöcken der Frau) Heimatgaue 1933, 2. Heft, S. 83. (Siehe Band 1, S. 226)

Quelle: Otto Milfait "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch". Band 2 (S. 206)
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Kuahschmied  / 
Kuahschmied
Kurpfuscher, Vorgänger des Tierarztes, auch Kurschmied genannt, nicht konzessionierter Bader, welcher fachärztliche Kunst ausübte. Er wurde damals auch schon strafrechtlich verfolgt. Der letzte namentlich bekannte war der Keplinger, Schmied von Altenberg. Ursprung: Die stierische Kuh wurde vor dem Treiben zum Stier, zum Schmied getrieben, der der Kuh ein Band um den Hals schlang und ihr dadurch das Blut abschnürte. Sobald die Kuh an der Schlagader zur Ader gelassen war, wurde sie zum Stier getrieben. Es geschah um die Erfolgschancen zu erhöhen.

Quelle: Otto Milfait "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch". Band 2 (S. 209)
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Kudlkraut  / 
Kudlkraut
Thymian

Quelle: Otto Milfait, Elvira Landgraf: "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch" (S. 227)
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Kåigruab  / 
Kåigruab
Kalkgrube; jedes Haus besaß früher eine eigene Kalkgrube unweit des Hauses. Kalk auch "Kåli" genannt (OM)

Quelle: Otto Milfait, Elvira Landgraf: "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch" (S. 211)
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Kåtzengschroa  / 
Kåtzengschroa
1. Katzengeschrei 2. in Fett herausgebackene Fleischabfälle. Kåtzengschroa galt als Traditionsessen während der Mettennacht.

Quelle: Otto Milfait, Elvira Landgraf: "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch" (S. 215)
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Köbrunn  / 
Köbrunn
Quellbrunnen, das "Qu" ist zum "K" geworden. Würde der Köbrunnen vom Kühlbrunnen abgeleitet sein, so würde der Mühlviertler ebenfalls Kübrunn sagen. Im OM wird das "Kö" zu "kejl", wobei das "jl" miteinander verschmolzen wird.

Quelle: Otto Milfait, Elvira Landgraf: "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch" (S. 224)
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Königstei  / 
Königstei
Königssteuer, weil sie am Dreikönigstag bezahlt werden mußte, ansonsten dem säumigen Zahler drei Schindeln auf dem Hausdache und drei Rasenstücke auf der Wiese umgelegt wurden, zum Zeichen, daß der Grund und Boden dem Gutsherrn verfallen ist.

Quelle: Otto Milfait "Das Mühlviertel - Sprache, Brauch und Spruch". Band 2 (S. 193)
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