Das Rezept der Linzer Brezel
stammt aus dem Buch
"Brot und Brauchtum" von
Dr. Elisabeth Schiffkorn.
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Eine kaum mehr bekannte Form eines Gebildbrotes, das "Bretzel in Herzform aus Linz a. d. Donau", wie es in einem volkskundlichen Werk bezeichnet wird.
Rezept:
500 g glattes Mehl
100 g Zucker
100 g Butter
20 g Germ
100 g grob geriebene Mandeln
1 Prise Salz
abgeriebene Zitronenschale
lauwarmes Obers oder für Kalorienbewusste Kondensmilch
Zubereitung:
Das Mehl in eine Schüssel leeren und mit vier Esslöffeln Obers ein Dampfl rühren.
10 Minuten zugedeckt gehen lassen. Die Butter erweichen und diese abgekühlt mit den anderen Zutaten in die Schüssel geben und einen festen Teig kneten. So lange ruhen lassen, bis der Teig den doppelten Umfang angenommen hat. Dann noch einmal zusammenschlagen und einen regelmäßigen Teigstrang formen, in einer Länge von etwa 140 cm. In der Mitte zusammenfalten und auf ein befettetes und bemehltes Backblech legen. Je ein Strangende mit je einer Hand nehmen und mit einem Schwung nach außen drehen. Die Herzform an ihrem unteren Ende schließen.
Noch einmal gehen lassen und kurz vor dem Backen mit Ei bestreichen.
Bei 200 Grad etwa 40 Minuten backen.
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Bäckermeister Rath beim Nachbacken der Linzer Brezel
(Fotos links und oben: Elisabeth Schiffkorn)

Diese Zeichnung eines "Linzer Brezels" stammt aus dem Buch "Vergleichende Volksmedizin" von Oskar v. Hovorka und Adolf Kronfeld (2 Bände, Stuttgart, 1908).
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